Aspekte zu Mitarbeiterkapitalbeteiligung
Um das Spiel der Wirtschaftskräfte in einem Betrieb nicht nur den InteressensvertreterInnen des "Kapital" zu überlassen, weisen Mitarbeiterkapitalbeteiligungen diese in Schranken.
Welche Aspekte dabei wesentlich erscheinen, hat gedifo ausgehend von der Untersuchung „Verhandlungsabläufe zwischen den BetriebsrätInnen und dem Management“ (in Schönbauer/Vlastos (Hg.): Der neue Antikapitalismus, ÖGB-Verlag 2006) im Rahmen einer Open Space Veranstaltung im Frühjahr 2007 diskutiert und bei der Projektmesse „Einfach mächtig – Neue Gestaltungsmacht für BetriebsrätInnen und NGOs“ vertieft:
Welche Aspekte dabei wesentlich erscheinen, hat gedifo ausgehend von der Untersuchung „Verhandlungsabläufe zwischen den BetriebsrätInnen und dem Management“ (in Schönbauer/Vlastos (Hg.): Der neue Antikapitalismus, ÖGB-Verlag 2006) im Rahmen einer Open Space Veranstaltung im Frühjahr 2007 diskutiert und bei der Projektmesse „Einfach mächtig – Neue Gestaltungsmacht für BetriebsrätInnen und NGOs“ vertieft:
- Sinn einer Mitarbeiterbeteiligung ist die langfristige strategische Wirkung und nicht die kurzfristige Geldbeschaffung für die einzelnen MitarbeiterInnen.
- Um als strategischer Partner (Hauptversammlung, Aufsichtsrat) überhaupt operieren zu können, ist eine Stimmrechtsbündelung erforderlich.
- Die Mitarbeiter müssen laufend über den Sinn eines "strategischen Eigentums" informiert werden. Der Betriebsrat muss kompetent sein, d.h. sich mit den Anforderungen einer Mitarbeiterbeteiligung inhaltlich ausführlich auseinandersetzen und auch fähig sein, mit den MitarbeiterInnenen über Struktur und Abwicklung der Mitarbeiterbeteiligung diskutierten zu können.
- Zentral für den längerfristigen Erfolg und die Akzeptanz bei den Beschäftigten ist eine ständige und umfassende Information und Kommunikation.
gotti7 - 11. Okt, 13:52
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